Mineralwassertrinkhalle in Wysowa-Zdrój

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Wysowa-Zdrój
Wysowa-Zdrój ist ein Dorf, das im Ropa-Tal liegt. Es entstand in der Mitte des 14. Jhs. Es hat einen Kurortcharakter und ist eine ausgezeichnete Touristenbasis für Wanderungen, Radtouren und Reitausflüge in die Niederen Beskiden (insbesondere in ihren westlichen Teil).
Hier sieht man an der Einfahrt in das Dorf eine hölzerne Kirche Mariä Himmelfahrt aus dem Anfang des 20. Jhs., erbaut mit dem Gedanken an die sich hier aufhaltenden Kurgäste. Von der Multikulturalität zeugt allerdings eine klassische lemkische orthodoxe Kirche St. Michael von 1779. Auf dem Abhang des Berges Jawor befindet sich ein Pilgerort – der Heilige Berg Jawor (Święta Góra Jawor) – zweimal im Jahr von russisch-orthodoxen und griechisch-orthodoxen Gläubigen besucht.
Am Fuße der Gebirgskette von Jaworzynka und Kozie Żebro befindet sich der Kurortteil von Wysowa-Zdrój. Hier erstreckt sich entlang einem nicht großen Bach ein Kurpark aus dem Ende des 19. Jhs. mit einer rekonstruierten Mineralwassertrinkhalle (entstanden Anfang des 20. Jhs.), die Bikarbonat-Chlorid-Natrium-Säuerlinge aus den Quellen „Aleksandra” und „Franciszek” bietet. Die Liebhaber aktiver Erholung finden hier einen Seilgarten und einen Wasserpark und auch einen Pferdestall Jaśminowy Raj und ein Gestüt Osława. Im Dorf kann man auf eine Übernachtung in Ferienbauernhöfen (Julia, Słoneczko), Gästehäusern (Anna-Maria, Zacisze) und Gästezimmern (U Sylwestra, Ramis, Paula) zählen. Zu leckeren lokalen Speisen lädt das Wirtshaus Gościnna Chata ein.

Um lokale Mineralwasser zu probieren und um ihre wohltuenden Eigenschaften zu nutzen, soll man sich am besten zum Kurpark begeben. Hier steht inmitten von alten Bäumen und schönen Blumenbeeten ein Holzpavillon mit Verandas, die auf Schmuckpfählen gestützt sind. Mit einem hohen Dach bedeckt mit einer Signatur ist dieser Pavillon eine 2006 fertiggestellte Rekonstruktion einer Mineralwassertrinkhalle vom Anfang dieses Jahrhunderts, abgebrannt vor 50 Jahren. Die Kurgäste trinken hier am liebsten die am stärksten mineralisierten Wasser aus den Quellen „Aleksandra” und „Franciszek”. Das sind Bikarbonat-Chlorid-Natrium-Säuerlinge.

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